"Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede."
(Louis Armstrong)
Ein Schulmops ist wie jeder Schulbegleit- oder Klassenhund in den pädagogischen Alltag integriert. Die Basis hierfür ist die Verbundenheit zwischen Mensch und Hund - wie sie sich seit der Domestizierung des Hundes entwickelt hat. Allein durch ihre Anwesenheit nimmt der Schulmops Einfluss auf die Kinder. Suki hilft, eine ruhige und entspannte Atmosphäre herzustellen, beeinflusst Vertrauen und Sicherheit sowie das Mitteilungs- und Geselligkeitsbedürfnis. Sie fördert den gesamten Bereich kindlichen Lernens: das Sozialverhalten, das Lern- und Arbeitsverhalten, die kognitiven Leistungen, alle Bereiche der Wahrnehmung, die Motorik und die Steuerung der Gefühle! Klug geschnackt? Hier ein paar Beispiele:
Die Kinder nehmen Rücksicht auf Suki. Tun sie das auch automatisch mit ihren Mitschüler nund Lehrern? Das ist nicht so selbstverständlich.
Regeln, die die Sicherheit des Schulmopses betreffen, werden eingehalten - ohne Wenn und Aber! Sogar Ordnung wird gehalten, damit der Schulmops keine Taschen ausräumt, für ihn ungesunde Essensreste stibitzt...
Suki dient demnach u.a. als "Brückenbauer" zum Üben vom Einhalten verbindlicher Regeln.
Ein Schulbegleithund spürt, welches Kind gerade Zuwendung braucht - aus welchem Grund auch immer. Familiäre Probleme? Ausgegrenzt sein? Suki geht hin.
Ängste bei Körperkontakten? Bei Suki streicheln die Kinder sie einfach weg!
Ein Schulmops spornt auch schwächere Kinder zu Leistung an. Erfolgserlebnisse lassen sich auch auf andere Bereiche übertragen!
Hundestreicheln und Fellpflege üben alle Bereiche der Motorik! Sie schulen die taktile Wahrnehmung und die visuelle Wahrnehmung wird geübt, weil alle Kinder auf den Hund und seine Körpersprache achten. Wo befindet sich Suki, wenn man sie gerade nicht sieht? Aha, über die auditive Wahrnehmung bekommt man es mit.
Ängstliche Kinder sind stolz auf sich, weil sie sich trauen, Suki zu streicheln. Aggressiven Kinder wird geholfen, weil sie über das Streicheln des Schulbegleithundes Aggressionen abbauen. Sie sind nicht isoliert, weil sie Kontakt zu Suki haben. Bisherige Erfahrungen mit Klassenhunden zeigen, dass gerade aggressive Kinder sekr liebevoll mit dem Hund umgehen! So können sie lernen, sich besser zu kontrollieren und ihre Frustgrenze zu erhöhen.
All dies geschieht, weil der Schulmops einfach da ist - innerhalb der freien Interaktion. Ich kann Suki aber auch gezielt zu einem Kind lenken. Innerhalb dieser Interaktionen kann Suki einem einzelnen Kind geplant und individuell nützen.
Bereits im Jahr 1999 hat die Universität Leipzig ein Forschungsprojekt in tiergestützter Therapie mit Hilfe von Therapiehunden durchgeführt. Zielgruppe waren Kinder und Jugendliche mit psychisch auffälligen Verhaltensmustern. Das Ergebnis dieser Pilotstudie spricht für sich: Die tiergestützte Psychotherapie führte bei allen Kinder und Jugendlichen zu einer hochsignifikanten Steigerung der Befindlichkeit - und das unabhängig von der Diagnose der Patienten. Die Effekte fanden in einer Vergleichsgruppe ohne Tierkontakt nicht statt. Bemerkenswert ist weiterhin, dass positive Effekte umso stärker waren, je schlechter das Befinden zunächst war. *) Was hat das heute mit Suki zu tun? Ich meine, dass das Ergebnis der Studie durchaus übertragbar auch auf weniger drastische Verhaltensauffälligkeiten im Schulbereich ist und es bereits allein durch die Anwesenheit von Suki gelingt, ein Lebens- und Lernumfeld zu schaffen, das Kinder aufnahmebereiter und motivierter macht.
*) Pilotstudie beschrieben bei Röger-Lagenbrink, siehe "Infos"
Viele Schulen setzen schon auf Schulbegleithunde und berichten von folgenden Bereicherungen:
"Jule" und "Nina" sind die berühmten, weil wohl ersten "Seelentröster, Aggressionshemmer, Mutmacher und Stimmungsaufheller" von Bernd Retzlaff im Jahre 2002. Sie halfen in einer 9. Hauptschulklasse mit. Ebenfalls durch die Hunde einer Berufsschule in Steenbek und durch "Nemo" an der Mercatorschule in Gangelt wurde der Geräuschpegel geringer. Von positiven Einflüssen auf das direkte Verhalten der Kinder berichtet das staatliche Förderzentrum in Schmalkalden, die Brüder-Grimm-Schule in Lahr, ebenso die Grundschule Lommersum, u.a.:
- ängstliche und introvertierte Kinder treten aus ihrer Isolation, oder... - hyperaktive Kinder entspannen, oder... - Auffälligkeiten werden reduziert, oder... - die Kinder werden sozial kompetenter und teamfähiger, oder... - die Kinder zeigen sich zärtlicher, verständnis- und respektvoller, oder... - die Kinder werden bewegungsfreudiger, oder... - friedliche Spiele werden möglich, oder... - die Kinder werden pflichtbewusster, oder..., oder..., oder! (Quelle: www.schulhundweb.de)
An diesen Beispielen könnt Ihr bereits sehen, dass die unterschiedlichsten Schularten auf Schulbegleithunde setzen. Es sind Förder- und Grundschulen, Haupt- und Realschulen, aber auch Berufsschulen! Der Quelle könnt Ihr auch entnehmen, dass die Hunde nicht nur im "normalen" vormittäglichen Unterricht eingesetzt werden, sondern ebenso im Ganztagsbetrieb oder im sozialen Trainingsraum!
Deshalb!!! Deshalb bin ich von den pädagogischen Möglichkeiten so begeistert! Deshalb unterstützt mich Suki!